Programme der AFD ab 2015/16

Die AFD macht Ernst. Deutlicher Rechtsruck

AFD 2015

Die AFD wird deutlich: Bernd Lucke wird von Petry hinweg"gewählt" - rechtspopulistische Töne werden lauter und rechte Verflechtungen der AFD bekannt.

Mit dem Eintreffen grösser Gruppen geflüchteter Menschen entdeckt die AFD endgültig ein neues Thema: Hetze gegen Ausländer allgemein, mit teil neu geschaffenen Vokabeln wie "Asylschmarotzer", "Wirtschaftsmigranten" und "Nafris" bis hin zu "Bahnhofsklatscher" und "Gutmenschen" für die vielen tausenden, freiwilligen Helfer*innen und deren humanistischer Hilfe.

Viele neue parolen, Phrasen und alternative Fakten füllen das Wahlprogramm, es hat nun 49 Seiten.

> AFD Programm 2015 zum Nachlesen

Es finden sich schwerwiegende Falschdarstellungen und unbewiesene Behauptungen in dem Werk, die deutlich zum Schüren von Ressentiments in der deutschen Bevölkerung geeignet sind.

Zitat "Die Grundlage für Rassismus, ein Überlegenheitsgefühl gegenüber anderen Gruppen, ist in Zuwandererkreisen mindestens in gleichem Maße vorhanden wie in der Mehrheitsgesellschaft."

 

Kriminalstatistiken weisen eine signifikante ZUnahme rechter Gewalttaen nach. Ziel sind neben linken Gruppen, Vereinen und Personen vor allem geplante oder fertiggestelle Flüchtlingsunterkünfte sowie  Geflüchtete selbst.

 

Die Ähnlichkeit der Aussagen von Vetretern der CSU und CDU mit denen der AFD tritt deutlich zutage - keine Alternative also.

AFD 2016

Das Wahlprogramm der AFD 2016 hat nun 78 Seiten. Der eigentliche Knaller:

 

Die inzwischen deutlich rechtsgerichtete Partei schafft es, bei den Landtagswahlen im Frühjahr deutliche Stimmengewinne zu realisieren, ohne ein gültigen Programm zu haben!

 

So gelingt es der als "gefährlich radikal" bezeichneten AFD, ihre zunehmend offene Zusammenarbeit mit anderen rechtsradikalen Kräften wie der eigenen Jugendorganisation JA, aber auch NPD, II. Weg oder "Identitäre" unter dem Deckmantel einer demokratischenLegitimation zu verstecken.

 

> AFD Programm 2016 zum Nachlesen

 

Eine weitere starke Zunahme rechter Gewalttaten und zahlreiche Straftaten in den eigenen Reihen werden begleitet von einem wahren Feuerwerk an Falschmeldungen, offensichtlichen Lügen und Provokationen.

 

Diese werden wie auch 2015 schon im nachinein als "Versehen", "Mausrutscher" oder "Falschinterpretation der Lückenpresse" verharmlost, teilweise zurückgenommen oder bestritten.

 

Aus den belustigten Kommentaren der ersten AFD-Kritiker ist inzwischen eine deutlich besser organisierte Widertandsbewegung geworden. Bekannte Persönlichkeiten wie Sportler, Medienmacher und künstler beziehen öffentlich Stellung gegen die unerhörten verbalen, rassistischen, xenophoben oder homophoben Ausfölle von AFD-Politikerinnen, Kandidaten und Anhängern.